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Reise- und Länderinformationen Venezuela

 

Venezuela im Überblick
Wissenswertes über die Bolivarische Republik Venezuela
 

Kontinent: Südamerika
Hauptstadt: Caracas
Staatsform: Präsidiale Bundesrepublik
Amtssprache: Spanisch
Währung: 1 Bolívar (Bs.) = 100 Céntimos
Einwohner: 27.483.208 (Stand 2007)
Bevölkerungsdichte: 30 pro km²
Fläche: 912.050,00 km²
Religion: Katholiken 96 %, Protestanten 2 %, Sonstige 2 %
Wirtschaft: Dienstleistungen 63 %, Industrie 25 %, Landwirtschaft 12 %
Nationalfeiertag: 5. Juli - Freiheitserklärung
Zeitzone: MEZ - 5 Stunden; Zeitverschiebung - Venezuela liegt 5h gegenüber der MEZ zurück.
Grenzländer: Brasilien, Kolumbien, Guyana
Flugzeit: ca. 10 Stunden, Frankfurt/Main - Caracas
Klima: Tropisch, mit Trockenzeit von Dezember bis April; kühler im Hochland
Einreise und Visa: Für die Einreise nach Venezuela benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass, der über den Aufenthalt hinaus noch sechs Monate gültig sein muss. Bei Einreise auf dem Luftweg erhält der Einreisende im Flugzeug oder am Zielflughafen eine Touristenkarte, die für einen Aufenthalt über einen Zeitraum bis zu sechzig (60) Tagen berechtigt. Visapflicht für die Einreise nach Venezuela besteht nur noch für Anreisen mit einem Segelschiff. Bei der Ausreise mit dem Flugzeug müssen eine Flughafengebühr sowie eine Ausreisesteuer von z.Zt. zusammen 54 US-Dollar entrichtet werden, sofern sie nicht schon im Preis des Flugtickets enthalten sind!
Impfungen: Für die Einreise nach Venezuela gibt es keine internationalen Impfvorschriften, nur der Nachweis einer Gelbfieberimpfung bei Einreise aus einer s.g. Gelbfieber-Region. Das Malariarisiko ist regional bedingt (Caracas, Isla Marguerita und die Küstenregion sind malariafrei; Prophylaxe empfohlen für Reisen ins Inland zum Orinoco-Delta, in den Regionen südlich des Orinoco und den Grenzgebieten zu Brasilien, Kolumbien und Guayana). Hier sollte ein erfahrener Tropenmediziner vor der Ausreise konsultiert werden. Empfohlen sind ebenfalls Impfungen gegen Tetanus, Hepatitis A und Diphtherie, für Individualreisende zusätzlich Typhus und Hepatitis B. Internationalen Impfpass bei sich führen!
Durch sexuelle Kontakte besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion.
Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann keine Gewähr übernommen werden!

 

Weiterführende Reise-Informationen:
Iglesia de Santa Inés, Cumaná, VenezuelaVenezuela Reisebericht und Reisetipps
Fotogalerien zu Venezuela

 

Wissenswertes über Venezuela
Die Bolivarische Republik Venezuela liegt an der Nordküste Südamerikas und grenzt an die Staaten Brasilien, Kolumbien und Guyana. Als die Spanier 1499 zum ersten Mal das Land betraten, nannten sie es "Neu-Venedig", da die Pfahlbauten (palafitos) der Indianer im Lago Maracaibo sie an die italienische Lagunenstadt erinnerten. Die älteste von Europäern gegründet Stadt auf dem südamerikanischen Festland, Cumaná (1520), liegt im Nordosten des Landes. Schon 1506 versuchten hier Franziskaner das Christentum zu verbreiten.
Der Freiheitskämpfer Simon Bolívar, ein venezolanischer General, führte das Land 1821 in die Unabhängigkeit. Im darauffolgenden Jahrhundert war Venezuelas Wirtschaft weitgehend von der Landwirtschaft bestimmt, schlug aber in den 1920er Jahren durch die Entwicklung der Erdölindustrie eine neue Richtung ein. Seitdem führt ein enormer, aber ungerecht verteilter Wohlstand mit zunehmender Industrialisierung zu einer Gesellschaft mit der größten Verstädterung in Lateinamerika. Von 20 Venezolanern leben 17 in einer Stadt; die starke Landflucht führte zur Entvölkerung großer Teile im Landesinneren. Die heißen Niederungen um den Lago Maracaibo im äußersten Nordwesten zählen zu den Gebieten mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Ein Ausläufer der nördlichen Anden trennt die Senke von Marabaibo vom Entwässerungsnetz des Orinoco im Osten. Im Orinoco-Tiefland erstrecken sich die Llanos (Savannen), in denen Rinderhaltung betrieben wird. Weite Teile dieses Gebietes, besonders im Westen, werden während der Sommerregen überflutet, sonst ist das Grasland weitgehend trocken. Nach Süden hin erstreckt sich das Bergland von Guayana. Hier befinden sich die höchsten Wasserfälle der Erde. Mit einer Fallhöhe von 978 Metern ist der der Salto Angel der Höchste und zugleich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Canaima-Nationalparks, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe ausgerufen wurde.