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Henri Pittier Nationalpark
Weltenansicht Venezuela


Venezuela Highlights - Henri Pittier National Park


 geographische Lage

:: Orientierung

Wir befinden uns westlich von Caracas in dem zum Meer hin abfallenden Küstengebirge. Der Nationalpark ist ca. 1o km² groß und liegt abseits der Autobahn Caracas-Maracay, daher besteht die Möglichkeit den Park an einem Tag zu besuchen. Mit dem Bus oder Taxi von Maracay erreicht man nach dreistündiger Fahrt das beschaulich, koloniale Fischerdorf Choroni, welches ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in den Nationalpark Henri Pittier ist. Die Regenzeit ist von April bis November, die Trockenzeit von Dezember bis März.


:: Henri Pittier National Park

Wachsendes ökologisches Bewußtsein und das Bedürfnis nach Erholung haben dazu geführt, daß auch in Venezuela der Naturschutz als staatliche Aufgabe akzeptiert wurde. Mehr als 15 Prozent der Fläche Venezuelas sind als Nationalparks, Naturdenkmäler oder ökologisch geschützte Areale ausgewiesen. Der erste Nationalpark wurde 1937 eingerichtet und nach dem Schweizer Biologen Henri Pittier benannt, der schon damals auf die Erhaltung der tropischen Wälder drang.
Dichter Nebelwald überzieht die steilen Hänge der Küstenkordillere des Nationalparks Henri Pittier N.P.. Die Gipfel (knapp über 2ooo m Höhe) verstecken sich meistens in den Wolken. In diesem Park erhält man auf kleinstem Raum einen Einblick in die höhenabhängige Staffelung der Vegetationsformen im tropischen Klimabereich. Das Spektrum reicht von Mangrovenwäldern an der Küste bis zum oberen Nebelwald in Höhen über 15oo m. Auch der Artenreichtum der hier beheimateten Flora und Fauna ist enorm: man schätzt das etwa 56o Vogel- und 11oo Pflanzenarten vertreten sind; außerdem gibt es Tapire, Pumas, Ozelote, Ameisenbären, Hirsche, Füchse und nicht zu vergessen, Giftschlangen.

:: Reisebericht

Der Henri Pittier Nationalpark in unserem Reisebericht zu Caracas, Choroni und Coro.