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Venezuela
Weltenansicht Venezuela


Venezuela Highlights - Die venezolanischen Anden


 geographische Lage

:: Orientierung

Die Anden sind das Rückgrat Südamerikas, weisen von der Karibik bis Feuerland eine Länge von 95oo km auf und sind somit der längste Gebirgszug der Erde. Das junge Kettengebirge wurde erst in jüngster geologischer Zeit, dem Tertiär, gefaltet und daher kann man das Alter der Anden auf rund 15o Millionen Jahre schätzten. Die venezolanischen Anden, die Sierra Nevada, prägen den Westen Venezuelas.

:: Die venezolanischen Anden

Die Andenmetropole Mérida, auch das 'Dach Venezuelas' genannt, ist Ausgangspunkt für alle Ausflüge, Wanderungen und Bergbesteigungen in den Nationalpark Sierra Nevada. Anders als in den Alpen sind hier die Wanderwege (noch) nicht markiert. Von der Stadt des immerwährenden Frühlings - Mérida, fährt die höchste und längste Seilbahn der Welt auf den Aussichtspunkt Pico Espejo. Die Luft ist kühl und rein, und bei klarer Sicht sind im Süden die Gipfel der 'fünf weißen Adler' zu erkennen:
 Los Frailes, Berghotel in den Anden
Pico El Leon 474o m
Pico Bonpland 4883 m
Pico La Concha 4922 m
Pico Humboldt 4942 m
Pico Bolívar 5oo7 m


Das Landschaftsbild der unteren Andenhänge ist vom tropischen Landbau und feuchten Nebelwäldern geprägt. Ab 3ooo m Höhe beginnt der Páramo, die waldfreie Hochgebirgsformation der Anden. Typisch für den Páramo sind die Frailejones, die Nationalblume der Anden. In ihrer Hauptblütezeit, von November bis Dezember, verzaubern sie den Páramo mit ihrer leuchtend kräftigen gelben Blüte in ein Sonnenmeer.
397 Moränenseen, in denen hauptsächlich Forellen gezüchtet werden, sind in die Nordwesthänge der venezolanischen Anden gebettet und laden zu Wanderungen oder auch zu einem unvergesslichen Muli-Ritt ein.