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Pisa und der Schiefe Turm | Reise-Fotoreportage


Durch das Klicken auf eines der Vorschaubilder eröffnet sich die Fotoreportage zu Pisa. Das Aufnahmedatum aller Bilder ist auf den o6.o5.2oo7 datiert.


Eine Reisegeschichte zu Pisa (Toskana, Italien) ..


Schon seit Generationen lockt uns „Bella Italia” über die Alpen, kaum wird es Sommer schlängeln sich die Wohnwagenkarawanen die Bergpässe entlang, in überfüllten Liegewagen der Bahn drängen sich die Urlauber und Flüge werden gebucht. Denn Italien hat mehr zu bieten als Sonne und Meer, Italien verspricht nicht nur schöne Ferien, Italien das ist ein Lebensgefühl. Eins der beliebtesten Ziele ist die Toskana, die typischen Säulenzypressen, Olivenhaine, Berge und Meer, eine hügelige, abwechslungsreiche Landschaft mit üppiger Vegetation, die Weinberge, das gute Essen und der noch bessere Wein und nicht zu vergessen die vielen Sehenswürdigkeiten.

Sabine meine Kollegin, und ich hatten uns entschlossen mit einer kleinen Reisegesellschaft mit dem Bus nach Pisa zu fahren, denn schließlich gehört es zu den Hauptattraktionen der Toskana. Die Fahrt begann in Baden-Baden und aufgeregt warteten wir auf das kleine Busunternehmen.

Die Busfahrt bescherte uns einmalige Aussichten und Eindrücke, diese einzigartige Naturkulisse und der Blick auf die Bergmassive waren unbeschreiblich. Nach einer Übernachtung kamen wir gut gelaunt in Pisa an. Nach einem Nickerchen in unserem kleinen Hotel machten wir uns auf Besichtigungstour.

Pisa ist eine wunderschöne Stadt, Galilio Galilei ist hier geboren und ihm, dem Gründer hat Pisa seine Universität zu verdanken. Die Altstadt war fast menschenleer und enge verwinkelte Gässchen gaben einen wild romantischen Eindruck. Im Mittelpunkt der Stadt war der schöne Piazza dei Cavalieri mit einem großen Brunnen und einer Statue. Der beeindruckende Pallazo dei Cavalieri und daneben der ockerfarbene Uhrenpalast. Gegenüber die Kirche San Stefano die Cavalieri, die wir aber nicht besichtigten. Vorbei an kleinen Springbrünnchen in deren Nieselwasser frische Kokosnussstücke lagen, kauften wir uns welche zur Erfrischung. Nach einem Eis auf dem Piazza Garibaldi kamen wir an den Arno, der Fluss welcher Pisa in zwei Teile spaltet. Wir wollten aber nicht weiter, sondern vielmehr zum Piazza dei Miracoli.

Dieser Platz der Wunder ist überwältigend, Touristenströme aus aller Herren Länder und Menschenmassen hatten uns begleitet. Die drei Bauwerke, die in hellstem weiß leuchteten und fast unwirklich wirkten, waren von atemberaubender Schönheit. Diese Meisterwerke aus vergangenen Zeiten ließen nur staunen. Das Baptiserium war Innen eher schlicht, aber mit einem imposanten Taufbecken in der Mitte. Außen allerdings, war es an den beiden oberen Geschossen reich mit gotischem Dekor verziert. Der Campanile, der Dom mit seiner prächtigen Fassade war auch Innen so prachtvoll. Und schließlich La torre pendente, der schiefe Turm von Pisa, er war wirklich schief.

Ein fiktiver Reisebericht zu Pisa? Gewiss - doch hätte sich Geschildertes auch so abgespielt haben können.