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Reise-Fotoreportage Lucca..


Auf diesen Seiten sind ausgewählte Fotos zu Lucca zusammengefasst. Betrachtet man diese Fotoreihe als Ganzes, darf sie als solches, auch gerne als inspirierende wie auch informierende eigenständige Fotoreportage zu Lucca verstanden werden. Das Aufnahmedatum aller Bilder ist auf den 11.o5.2oo7 datiert.


Ein Reisebericht zu Lucca (Toskana, Italien) ..


Italien das klingt nach Sonne, Meer und Mandolinenmusik. Die Toskana geprägt von Olivenhainen, den typischen Säulenzypressen und die einmalige Kombination von Bergen und Meer. Einen guten Chianti genießen, in einem der vielen kleinen Straßencafés einen Espresso schlürfen, das Dolce Vita genießen, war mein diesjähriger Kurzurlaubsplan. Ich freute mich auf einen Einkaufsbummel über die berühmten Märkte, die Alta Moda in den Boutiquen bestaunen, ein Sonnenbad umgeben vom maritimen Flair und historische Stätten bestaunen.

Diesmal fuhr ich nach Lucca, ein kleiner beschaulicher Ort im Herzen der Toskana. Eine Freundin hatte dort ein kleines Ferienappartement und ich war eingeladen. Mit dem Zug im Liegewagen angereist, konnte ich die Nacht sogar ein bisschen dösen. Sie holte mich am Bahnhof ab und wir begrüßten uns herzlich. Warme Luft und heiße Sonnenstrahlen schlugen mir entgegen und gaben einen ersten Eindruck von der zu erwartenden Sommerlaune. Auf dem Weg, den wir zu Fuß zurücklegten, konnte ich die Stadtmauer bestaunen. Sie hatte vier Tore und trug eine von Bäumen eingesäumte Promenade.

Von Maria erfuhr ich, dass Lucca eine lange Geschichte hat, von der Antike bis zur Renaissance. Wir erreichten den Piazza d´ell Anfiteatro, dessen in ihrer Architektur so typischen Häuser, auf den Ruinen des alten Amphitheaters gebaut waren. Die mittelalterlichen Kirchen und Paläste der Altstadt hinterließen einen bleibenden Eindruck. Vorbei an gemütlich wirkenden Straßencafés und einladenden kleinen Familienrestaurants, deren Wohlgerüche lockten, beschlossen wir uns eine Auszeit zu gönnen und uns kulinarisch verwöhnen zu lassen. Ganz italienisch mit mehreren Gängen, Vorspeise, Pasta, Fleisch, Salat und Dessert genossen wir das Leben, den Sommer und das Land.

Gestärkt und gut gelaunt setzten wir unsere Tour fort und besichtigten den Dom San Martino in der Piazza San Martino. Da es lästig war, den kleinen Trolley mitzuschleppen, entschieden wir das Gepäck abzustellen und uns zu erfrischen. Wir marschierten über die elegante Piazza San Martino, ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen, vorbei an prunkvollen Gebäuden.

Für den nächsten Tag war ein Museenbesuch geplant. Das Museo e la Pinacoteca Nazionale im Innern eines Palazzos birgt wahre Schätze, eine Gemäldesammlung und römische Funde. Das Museo Nazionale ist in der Villa Guingi, da kommt man an dem imposanten Turm vorbei, dem Torre Guingi, er ist eines der herausragenden Monumente der Stadt. Da ich nur drei Tage bleiben konnte, war ein Ausflug ans Meer unumgänglich. Für das kommende Jahr war ein umfangreiches Programm zum 150ten Geburtstag Puccinis angesagt, ein berühmter Sohn dieser Stadt. Eine gute Gelegenheit wieder zu kommen.