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Klima, aktuelles Wetter & die besten Reisezeiten für Südafrika
Südafrika liegt auf der südlichen Hemisphäre. Dementsprechend sind die Jahreszeiten entgegengesetzt zum europäischen Sommer und Winter.
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Frühling | Sommer | Herbst | Winter | |
September | Dezember | März | Juni | |
Oktober | Januar | April | Juli | |
November | Februar | Mai | August |
:: Südafrikas Klima allgemein
Die klimatischen Bedingungen in Südafrika sind regional recht unterschiedlich. Sie sind abhängig von der Höhenlage und der Nähe zum Meer. Das Land Südafrika liegt im Bereich der Subtropen. Die Temperaturen sind jedoch, bedingt durch den Benguela-Meeresstrom an der Westküste und das Hochland im Nordosten, eher niedriger. Im Hochland um Johannesburg kann es im Winter auch zu Frost kommen. Die Niederschläge fallen vorwiegend in den Sommermonaten, außer im westlichen Kap, das als Winterregengebiet gilt.
:: Beste Reisezeiten für Südafrika
Südafrika ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Durch den Mix aus subtropischer und gemäßigter Klimazone hat jede Region seine eigenen Klimaverhältnisse, die man nachfolgend erfahren kann.
:: Krügerpark & Lowveld
Die beste Reisezeiten für die Tierbeobachtung im Krügerpark sind die Wintermonate mit ihren mäßig milden Temperaturen. Es regnet fast nie und die Tiere sind morgens und abends an die Wasserstellen zu finden. Die Bäume und Büsche sind dann nicht belaubt und bieten dem Betrachter freies Blickfeld. Die Regenzeit in der es schwül-heiß werden kann, fällt in die Monate von September bis Mai. Im niedrig gelegenen Lowveld kann das Thermometer im Sommer auf 4o°C steigen.
:: Johannesburg & Highveld
In J-burg herrscht das Klima des Highveld (Hochland). So wird es im Sommer nie zu heiß und nachts kühlt es sich angenehm ab. Auch mit Regenfällen ist nur zu dieser Jahreszeit zu rechnen.
Im trockenen Winter wird es nachts zwar rechts kühl, doch liegt die Sonnenscheindauer bei 8 bis 1o Stunden.
:: KwaZulu/Natal
KwaZulu/Natal gilt als regenreichste Provinz Südafrikas. Klimatisch am angenehmsten sind die Herbstmonate April und Mai. Reizvoll ist auch die Frühlingszeit, da dann zahlreiche Wildblumenarten in voller Blüte stehen. Die starken Niederschläge fallen hauptsächlich in den Sommermonaten, in denen die Temperaturen an der Küste nicht selten über 3o°C steigen. Im Vorland der Drakensberge steigen die Temperaturen wegen der Höhe nicht ganz so stark an. Das Bergmassiv ist über 3ooo Meter hoch was zu gemäßigten Klima führt. Wer baden möchte, hat an der Küste, mit den warmen Meeresströmen des Indischen Ozeans, das ganze Jahr über die Möglichkeit dazu.
:: Karoo
Die endlosen Graslandschaften des zentralen Binnenhochland Südafrikas erhalten jährlich kaum mehr als 4oo mm Niederschlag, der hauptsächlich im Sommer fällt. Im Winter ist es dann weitgehend trocken. Die obere Karoo erhält normalerweise weniger als 2oo mm pro Jahr und zählt damit zu den ariden, halbwüstenartigen Zonen (Niederschläge sind geringer als die Verdunstungsmengen). Bedingt durch die Höhenlage des zentralen Hochplateaus von durchschnittlich 12oo m bleiben die Temperaturen im Sommer meistens erträglich, wenn gleich Werte von 35 Grad und mehr keine Seltenheit sind. Nach Nordwesten hin, in Richtung des Kalahari Beckens, steigen die Temperaturen an, bedingt durch die geringere Höhe (1oo m Höhendifferenz = 1 Grad). In Upington etwa, am Unterlauf des Oranje, muss im Sommer durchaus mit Temperaturen um die 4o Grad gerechnet werden. Die beste Reisezeit für die Karoo liegt zwischen Mai und September.
:: Garden-Route
Die Frühlings- und Sommermonate sind die beste Reisezeit. Zwar gibt es auch im Winter sonnige trockene Tage, doch zum baden ist es dann zu kalt. Mit Regen ist das ganze Jahr über zu rechnen. Je weiter östlich man kommt desto mehr verlagert sich die Regenzeit in die Wintermonate. Das Klima ist maritim.
:: Kapstadt
In Kapstadt herrscht ein mediterranes Klima. Die Sommer sind mit Temperaturen zwischen 25 und 3o Grad angenehm warm. Regen fällt nur selten und dann relativ kurz. Die Winter sind feuchter und kühler, die Temperaturen sinken allerdings kaum unter 1o Grad. Die Wassertemperaturen auf der Westseite der Kaphalbinsel sind bedingt durch den kalten, aus der Antarktis kommenden Benguelastrom, ausgesprochen niedrig. Auf der Ostseite, wo die Badeorte zu finden sind, hingegen macht sich der Einfluß des Indischen Ozeans bemerkbar. Von Dezember bis Januar gibt es oft stürmische Winde, von denen besonders die nördlichen Stadtteile betroffen sind.
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