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Die Hyäne | Tüpfelhyäne
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Crocuta crocuta
Säugetier
Fleischfresser
Länge: 95 - 18o cm
Höhe: 7o - 9o cm
Schwanzlänge: 25 - 36 cm
4o - 7o kg
max. 5o km/h
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Allgemein:
Hyänen leben in kleinen Rudeln, meist von einem Weibchen angeführt. Selten gehören mehr als 1o Tiere zu einer Gruppe. Ihre Reviere grenzen Hyänen durch Harn- und Kotmarkierungen ab. Mitglieder anderer Gruppen werden daraus vertrieben. Neben geruchlichen Verständigungssignalen haben die Tiere ein weites Lautrepertoire. Am bekanntesten ist das berühmte Hyänenlachen, das von den Tüpfelhyänen oft bei Erregung oder nach erfolgreicher Jagd zu hören ist. Tüpfelhyänen sind Nachttiere. Den größten Teil des Tages verbringen sie in Erdlöchern. Auch die Jungtiere halten sich lange Zeit in diesen Höhlen auf. Sie werden bis zum Alter von einem Jahr gesäugt und beginnen erst Fleisch zu fressen, wenn sie, im Alter von ungefähr neun Monaten, erstmals mit den erwachsenen Tieren auf Jagd gehen.
Nahrung:
Die Tüpfelhyänen werden häufig als Aasfresser geächtet, obwohl die Tiere eben auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht in den Naturparks leisten. Hyänen haben die kräftigsten Zähne und Kiefer aller Tierarten und können sogar die Knochen großer Beutetiere durchbeißen. Wenn sie in größeren Rudeln auftreten, beschränken sich Hyänen aber nicht immer auf das Beseitigen von Tierkadavern, sondern jagen auch Lebendtiere. Antilopen gehören dann zur bevorzugten Beute. Auch dem Menschen können sie prinzipiell gefährlich werden.
Beobachtung:
Da Hyänen Nachtaktiv sind, bekommt man sie tagsüber, wenn die Nationalparks geöffnet sind, eher selten zu Gesicht. Wir sahen nur im Hluhluwe-Umfolozi Game Rerserve in Natal welche, 2 Meter von uns entfernt.
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