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Katalonien
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Reisebericht Pyrenäen Richtung Mittelmeer


Von Espot ging es dann quer durch die Pyrenäen Richtung Mittelmeer.
Auf diesem Weg passierten wir Sort. Der Ort mit den meisten Lottomilionären in ganz Spanien. Auf unerklärliche Weise haben hier mehrfach hintereinander Lottospieler Hauptgewinne in Millionenhöhe kassiert. Die Stadt am Riu Noguera Palleresa ist aber auch das Zentrum für Raftingtouren. Beste Reisezeit hierfür sind Mai und Juni. Von hier ist ein Abstecher in den Zwergstaat Andorra möglich. Wir fuhren weiter über La Seu dÙrgel bis Ribes de Freser. Hier besteht die Möglichkeit zum Umstieg in die Zahnradbahn zur Bergstation Nuria.

Die Bahn überbrückt in 45 Minuten einen Höhenunterschied von etwa 1.000 m auf einer Strecke von 12 km. Nuria ist für Wanderer ebenso interessant wie für Wallfahrer und im Winter für Skifahrer. Es bietet ausgehend von einer Hochtallage auf etwa 2.000 m Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Hier oben soll bereits im 7. Jahrhundert ein Benediktinerabt namens San Gil die Ziegenhirten missioniert haben. Noch heute ist die Marienstatue aus dem 12. Jh. Schutzpatronin der Pyrenäenschäfer.

Hier oben besteht die Möglichkeit sich mit Outdoorklamotten komplett einzukleiden, Getränke und Speisen im Bistro zu ordern und ebenso zu nächtigen.

Zurück mit der Zahnradbahn und weiter bis Ripoll. Hier besichtigten wir das Kloster Monastir de Santa Maria. Den beeindruckenden Bau mit auffallender innerer Stille schmückt das aus dem 12. Jh. stammende original erhaltene Westportal mit Szenen aus dem Alten Testament.

Die Nacht verbrachten wir dann nach einem zünftigen katalanischen Abendessen in dem kleinen, sehr netten, aber kaum irgends erwähnten St. Joan de los Abadesses.

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter. Auf dem morgendlichen Programm stand heute eine Rundwanderung durch den Naturpark de la Garrotaxa. Wir starteten diese vom Parkplatz des Besucherzentrums etwa 4 km hinter Olot. Das Gebiet ist geprägt durch etwa 30 Vulkankrater mit einer Höhe zwischen 10 und 160 m, die mittlerweile üppig grün, meist von Eichen- und Buchenwald, überwuchert sind. Es ist kein spektakuläres Gebiet. Aber man findet auf etwa 450 Höhenmetern sanfte Natur und Ruhe.

Dann ging es weiter zum Baden in den Thermalsee bei Banyoles und über das zauberhafte mittelalterliche Besalu ins Zentrum von Figueres.

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