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Weltenansicht Mecklenburg Vorpommern





Warnemünde


Entdecke das Ostseebad Warnemünde, welches zur Hansestadt Rostock gehört. Rostock ist bekanntlich die größte Stadt in Mecklenburg Vorpommern. Die durch die Warnow in zwei Hälften geteilte Hansestadt ist alljährlich Anlaufstelle hunderter Hochseesegler, welche sich am zweiten August-Wochenende zur Hanse-Sail im Hafen von Rostock und Rostock-Warnemünde zusammenfinden.

Begleitet mich nun auf einem kleinen Streifzug durch Warnemünde. Es geht vom Bahnhof über den Alten Strom und die Strandpromenade zum Hotel Neptun. Ein Sonntags-Klassiker mit vielen Sehenswürdigkeiten!

Bilder von Warnemünder Sehenswürdigkeiten

Ankunft in Warnemünde

Dank einer hervorragenden Infrastruktur ist Warnemünde bequem zu erreichen. Wir wählen die Bahn, welche aus der Innenstadt Rostocks mehrmals in der Stunde das Seebad ansteuert.

Hohe Düne

Der zentrale S-Bahnhof von Rostock-Warnemünde ist ein idealer Ausgangspunkt, um das Ostseebad zu Fuß zu erkunden. Innerhalb weniger Gehminuten erreicht man die Fähre der Weissen Flotte, die sowohl Personen- als auch Autofähre ist. Alle viertel Stunde setzt diese nach Hohe Düne über. Dominiert wird die Landzunge hin zur Ostmole von der Yachthafenresidenz Hohe Düne. Das Urlauber-Resort ist ein weitläufiges 5-Sterne-Wellnesshotel mit eigenem Yachthafen.

Von hieraus hat der Besucher einen fantastischen Blick über die Hafeneinfahrt und die Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe! Momentan sind dies zwei, aber Terminal Nummer drei ist fast fertiggestellt und so kann die AIDA Cruises die Clubschiffe mit dem vielleicht "schönsten Lächeln der Weltmeere" weiter im Hafen Ein- und Auslaufen lassen.

Am Alten Strom

Aber der Ortskern von Warnemünde liegt nun mal westlich der Warnow, fünf Gehminuten vom S-Bahnhof entfernt, und nennt sich "Kirchplatz". Doch gerade die kleinen Seitengassen, die Strandpromenade, der Alte Strom mit der Verlängerung zur Westmole und natürlich der Fischmarkt versprühen das besondere Flair des Ostseebades.

Der Fischmarkt befindet sich unmittelbar an der Warnemünder Bahnhofsbrücke, welche die Mittelmole mit dem Ortskern verbindet (gleich vorne, rechte Hand). Man kauft direkt vom Kutter und gewiss hat der Fischersjung auch einen flotten Spruch auf den Lippen. Hier an der Brücke können Warnemünde-Kenner den Ort noch riechen, schmecken und mit allen Sinnen genießen... Am Intensivsten ganz früh morgens!

Auf der anderen Seite des Alten Stroms, welches ein kleiner Seitenarm der Warnow ist, befinden sich zahlreiche Restaurants, Cafés, Boutiquen und an der Wasserkante natürlich die rot-weißen Fischkutter - früher noch in drei Reihen aneinander festgemacht. Am Alten Strom werden von den Seeleuten etliche Hafenrundfahrten angepriesen.

Die Westmole
Am Ende des kleinen und beschaulichen Hafens von Warnemünde gabelt sich der Weg und der Besucher hat die Wahl geradewegs Richtung Molenkopf oder linke Hand Richtung Teepott zu gehen. Die Mole bietet einen grandiosen Rundumblick. Es ist quasi der Scheitelpunkt der beiden riesigen Badebuchten, welche das Ostseebad umgeben. Der Weg dorthin ist bei jedem Wetter, ob Regen, Sturm oder Sonnenschein, ein Erlebnis und des öfteren auch eine windige Angelegenheit.
Der Teepott
Warnemündes Wahrzeichen strahlt nach über 10 Jahren des tristen Dahervegetieren heute wieder in einem neuen Glanz. Äußerlich seine markante Hyperschalenbauweise beibehalten, laden im Inneren des Teepotts ein griechisches Spezialitätenrestaurant „Hellas”, ein typisches Fischrestaurant, die Conditorei „Snack & Coffee” und für Nachtschwärmer eine stilvoll eingerichtete Cocktailbar namens „Schuster's” ein.

Neben einem kleinen Souvenirladen hat auch der letzte große Abenteurer des 20. Jh. Reinhold Kasten - Kapitän, der 56 Jahre zur See gefahren ist und von über 42 Weltumrundungen sowie vier überlebten Schiffsbrüche berichten kann - eine Galerie seiner einzigartigen Kulturgüter aus aller Welt eröffnet. Rund 7ooo Exponate, darunter vergoldete Buddhas, chinesische Vasen, Orientteppiche, Schiffsmodelle, Geister- und Kriegsmasken, Tierplastiken aus Teakholz oder Elfenbein bis zu furchterregenden Schrumpfköpfen zählen zu seiner Sammlung.

Gleich neben dem Teepott befindet sich das zweite Wahrzeichen des Seebades: der alte Leuchtturm. Besteigt man diesen, bekommt man einen kleinen Überblick von Warnemünde. Wer lieber den großen Ausblick genießen möchte, der wandert auf der Strandpromenade zum Hotel Neptun (dem Vorzeige-Hotel des Ostens oder dritten Wahrzeichen von Warnemünde) und fährt dort angekommen mit einem der Fahrstühle in die oberste Etage zur Skybar. Es lohnt sich! Neben Kaffee und Kuchen kann der Gast auch die weitläufigen Ausmaße einer der beliebtesten deutschen Badebuchten in vollem Umfang in Augenschein nehmen.

Kurgarten und Kirchplatz

Vorbei am Kurhaus und der kleinen Bibliothek am Kurhaus-Garten geht es weiter über die Mühlenstraße, mit ihren urigen Bäumen, zum Kirchplatz...